Von So nen und So nen – einfach lostelefonieren :-)

Von So nen und So nen – einfach lostelefonieren 🙂 Ich bin Jetzt Smart S – mit knapp 130 Kilo 🙂

Das war ja mal ein Ding. Schwups – SIM tot. Kurzes Grübeln und dann die Lösung. Während die Einen Bierkästen im Wohnzimmer stapeln und das Feuerwasser per Einzelflaschen Transport in Richtung durstige Kehle bewegen, hat sich die Lach und Spassabteilung mal nen richtig fieses Ding ausgedacht. Gut, hat mich doch echt nochmal in die Arme des nächsten Netto Marktes getrieben wo ich mein frisch geschnorrtes PayPal Vermögen zielsicher und stocknüchtern in eine Investition für die nächste Zeit einzahlte.

Man kann ja besser auf falsche Freunde verzichten als auf Handy und Rufnummer, gerade jetzt wo es die Welt zu retten gilt, egal ob rund oder flach.

Während sich die Spaßgesellschaft rund um die Uhr im Namen der Menschheit als Biertester verdingen gib es doch eine handvoll Menschen, denen Öko Bilanz und der Erhalt der eigenen Leberwerte noch wichtiger sind, als strunzeblau jeden morgen zu beginnen, bevor man sich natürlich stocknüchtern nach 2 Kaffee und ner Tüte Minzbonbons in den Firmenkübel schwingt.

Manchmal sind es gar nicht falsche Freunde, es waren halt nur nicht die Richtigen. Als AVD ( alter Mann vom Dienst ) neige ich natürlich auch hier und da dem Gerstensäften zu, ist ja nicht verboten, gelle, aber wie sagt schon der Alkoholiker so richtig, meine Leberwerte sind okay, macht euch keine Sorgen, und mal unter uns, zart gelallt ist ja fast wie nüchtern gesprochen, mit einem kleinen Nickerchen hier, ein Schläfchen da, wichtig ist nur, das es schmeckt und man sich im Kreise seiner Lieben ( noch Einer ) tüchtig täglich die Kante gibt.

Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu.

Nachdem der feucht fröhliche zwei Mann Stammtisch die letzten nüchternen regelmäßig unter den digitalen Tisch gesüppelt haben und die Laune bei Freund und Feind dazu führt das man sich entfremdet, muss man auch mal Tacheles reden. Flasche leer, mehr geht nicht mehr. Aus der sicher biederen Sicht eines nicht Betrunkenen mag das auf dem ersten Blick spießig erscheinen, will sich aber grundsätzlich eigentlich nur als Selbstschutz verstanden wissen. Hackebreit und Stocknüchtern passt auf Dauer nicht wirklich gut zueinander.

Am Ende ist es immer so wie man ahnte, viele Worte, wenig Taten, denn die nächste Flasche wartet schon, kühl und so gesund. Und nicht vergessen, der tägliche Pegel muss ja stimmen, denn sonst ist das Leben ja nicht lebenswert. ( sagt nicht nur die Bier Werbung )

Denn ma Prost Jungs,

war ne nette Zeit.

Ich wollte erst gar nichts dazu sagen, weil “wir”, die Nüchternen, lange, breit, oft und beständig versucht haben der Problemstellung noch das Letzte positive abzugewinnen, aber wenn der Suff und die nächste Pulle, derer es täglich viele gibt, dauerhaft wichtiger sind, als Freunde und das eigene Umfeld, dann muss man auch mal beherzt den Notanker werfen. Wenn die eigenen Kumpels nicht mehr zu Wort kommen weil die Feierwütigen gar keine Bodenhaftung mehr bekommen, wenn Freunde und Bekannte nicht mehr kommen wollen, weil es keinen Sinn mehr macht, dann wird es Zeit, ganz nüchtern und rational Entscheidungen zu treffen.

Ãœbrigens, jeder soll sein Leben leben wie er mag. Darum geht es nicht. Jeder soll mit jedem Umgang haben, ganz gleich ob es Jemanden stört oder gefällt. Es geht um den Egoismus, das der Rest der Welt sich Trunkenbolden unterordnen sollen, oder besser müssen, weil denen die Freundschaft was wert war. Angetrunken und Sprachversagen sind zwei paar Schuhe. Wir möchten uns das einfach nicht Live geben, wie man sich zu Tode säuft. Nicht mehr, und nicht weniger – UND – auch wir haben das Recht zu sagen, Umgang mit dir wollen wir nicht mehr “so”, denn Rechte sind keine Einbahnstraße.

Wenn die Sucht und der Egoismus so groß sind, muss man einfach gehen. Oder gehen lassen.

 

 

 

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